Geschichte des alten Bögner-Hauses heute

 Paulaner im Tal

 

Aus der Zeit, in welcher noch die Fuhrleute, Salzstössler und die sog. "Muster-Reither" - das waren berittene Handelsreisende - von weit her nach München kamen, aus der Zeit, als die Südseite vom Tal "das Thal Petri" hieß und die nördliche Seite "das Thal Marie", stammt zum ersten Mal eine urkundliche Erwähnung des Anwesens "Thal 72", heute Tal 12.

 

Man schrieb das Jahr 1524. Damals war das Tal eine Vorstadt Münchens, die jedoch noch innerhalb der Stadtmauern lag. Als dann im Lauf der Zeit richtige Straßen nach München gebaut wurden, entwickelte sich bereits damals schon das Tal zur "Einkehr" für fahrende Kaufleute und Handwerker - darum baute man Stallungen und schuf Quartiere.

 

1612 wurde das Haus "Thal 72" von einem Bierbrauer gekauft und zu einer "Gastgebe" umgestaltet. Bald waren es nicht nur Fuhrleute, Flösser und reisende Händler, die dort verkehrten, sondern auch einheimische Geschäftsleute, Meister, Stadtschreiber und Ratsherrn. 

 

Um 1700 wurde das Anwesen dem Frauenkloster St. Christoph vermacht. 

 

1758 erwarb der Gastwirt "Pögner" das Anwesen und gab ihm den Namen. Während der nächsten Generation wurde aus dem sog. "Ausspann- und Straßenwirtshaus" eine richtige Gaststätte, die allerdings einige Male den Besitzer wechselte. 

 

1921 erwarb die Paulaner-Brauerei das vom Tal bis zur Westenriederstraße durchgehende Anwesen. Nach Kriegsende wurden die sehr schwer beschädigten Gebäude wieder aufgebaut. Im Laufe der Jahre stellte sich heraus, daß die alten Gemäuer und Fundamente den baulichen Anforderungen von heute nicht mehr genügten. Darum begann man 1993 nach dem Abriß mit der Erstellung des Neubaues, mit dreijähriger Bauzeit.

 

1996

Die neue Gaststätte "Paulaner im Tal" bietet heute die Atmosphäre einer traditionell Altmünchener-Gastwirtschaft mit liebevollen Details aus der Gründerzeit. Mit der sprichwörtlichen bayerischen Gemütlichkeit, der bodenständigen Münchener-Küche und den gepflegten Paulaner-Bieren auch aus dem Holzfaß, bemühen wir uns herzlich um unsere Gäste.

 

 

Neues von unserem

Haferlgucker